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Donnerstag, 13. April 2017

Fragen wir doch Albert Einstein nach unserer Intelligenz!





Viele Menschen verstecken sich – vor sich selbst und vor den anderen. Besonders die überdurchschnittlich intelligenten und die hoch intelligenten Menschen. Warum die Intelligenz zeigen? Das gibt nur Ärger. Das gibt nur Streit. Warum soll man sich bewusst solchen Auseinandersetzungen stellen?

Viele Berater*innen im Feld der Hochbegabten empfehlen: Sprechen Sie nicht davon, dass Sie überdurchschnittlich intelligent oder hochbegabt sind. Mir ist dies auch empfohlen worden. Als Jugendliche. Vom Schulpsychologen. Der es gut gemeint hat. Der dachte: Wer sich mit einem hohen IQ  outet – bekommt es mit denen zu tun, die neidisch sind. Negativ. Destruktiv. Besserwissend.

Und manchmal haben diese Menschen dann auch eine Kraft, der man sich nicht aussetzen sollte, wenn man eher bescheiden und schüchtern daherkommt.
Stimmt.

Aber: Das permanente Leugnen der eigenen Möglichkeiten kommt auch nicht gut an. Bei einem selbst – denn unbewusst fragen wir uns: warum verstecke ich mich – und vor was? Und auch bei den anderen, die irgendwie merken, dass wir nicht ganz ehrlich sind.

Sollen wir also jedem auf die Nase binden, dass wir überdurchschnittlich intelligent sind?

Wie wäre es, wenn wir uns selbst diese Frage stellen. Und dann in uns hinein horchen. Und uns erlauben, die Antwort kommen zu lassen.
Vielleicht erfahren wir, dass es Menschen gibt, denen wir uns anvertrauen können – und andere Menschen, die nicht unbedingt alles von uns wissen müssen.

Wichtig ist doch: Dass wir zu uns stehen. Dass wir uns mit uns wohl fühlen. Uns akzeptieren. Denn das ist ja schliesslich auch die Voraussetzung, dass uns andere akzeptieren.

Wir leben in einer Zeit des Wandels.

Mit den Instrumenten – und auch mit den Verhaltensweisen - von gestern können wir diese neue Zeit nicht immer managen. Wir brauchen neue Antworten auf neue Herausforderungen.

Wenn wir still werden. Und ehrlich uns selbst gegenüber, kommen wir uns und unserer Wahrheit und unseren neuen Wegen auf die Spur. Das mag etwas Geduld brauchen. Und etwas Zeit, die wir vielleicht nicht haben. Trotzdem: Wenn wir gelassen bleiben, nach innen schauen und auf uns hören – auf unser Herz und unseren Bauch, werden wir die Herausforderungen besser erkennen. Und mit der Akzeptanz unserer Intelligenz Lösungen finden, die wir zuvor übersehen haben.

Denken wir darüber nach, was uns Albert Einstein gesagt hat:

„Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist
ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener
ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Sehe ich da Freudentränen?

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001

Hochbegabt?

Was tun bei Depression?

Liebe Hochbegabte!

Jetzt ist die Krankheit in aller Munde: Depression.

Wie wir wissen, hatte nicht nur Robert Enke damit zu kämpfen, auch Sebastian Deisler und Sven Hannawald waren davon betroffen. Doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs.

Experten sprechen bereits von einer «Volkskrankheit».

Was wissen wir von der Depression?

o Wie kann man sie erkennen?
o Was sind die Symptome?
o Bei welchen Menschen tritt die Depression auf?
o Sind Hochbegabte besonders betroffen?
o Können Kinder und Jugendliche depressiv sein?

Antworten gibt z. B. das „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“ http://www.kompetenznetz-depression.de/
Dies ist ein „bundesweites Netzwerk zur Optimierung von Forschung und Versorgung im Bereich depressiver Erkrankungen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“.

Das Netzwerk schreibt u. a. über

o Krankheitsbild und Formen der Depression
o Symptome der Depression
o Verändertes Erleben
o Verändertes Verhalten
o Körperliche Beschwerden

und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen, Links und Tipps.


Hier geht es zum Selbsttest:


http://www.kompetenznetz-depression.de/
Unter „Für Betroffene“

Weitere Hilfe gibt es hier:

http://www.forumseele.de/

http://www.deutschedepressionshilfe.de/

http://www.psychotherapiesuche.de/

Ergänzend habe ich nachstehend Bücher zum Thema „Depression – Kinder und Jugendliche“ sowie „Depression – Erwachsene“ für Menschen, die sich mit der Depression auseinandersetzen, zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Herzlichst
Lilli Cremer-Altgeld