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Mittwoch, 1. März 2017

Hier kam die ❤ Erleuchtung!


Hier kam die  Erleuchtung!



Medizin-Soziologie-Forschungsteam, Uni Köln: Ich hatte eine eigene Gruppe (Thema: Stress), deren Einstellungs- und Verhaltensweisen ich studieren konnte. 
Ich erkannte: Die einen leben „krankmachend“, die anderen „gesunderhaltend“.

Was macht den Unterschied?

Die gesund waren und sich weitgehend gesunderhaltend verhielten, nahmen sich regelmässig Zeit, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Da, wo es notwendig war, nahmen sie Korrekturen vor. Einmal erkannt, dass sie auf dem richtigen Weg waren, konnten sie die kleinen Veränderungen geschickt in ihr Leben integrieren. Diese Menschen strahlten Sicherheit und Zufriedenheit aus.

Damals war es nicht so einfach, das eigene Leben selbst zu reflektieren. Zum Psychologen oder Psychotherapeuten ging „man“ nicht. Also mussten Freunde und Bekannte helfen. Leicht war das nicht.

Leichter wurde es, als Coaching "gang und gäbe" wurde, Coach und Coaching in aller Munde war.

Aber: Was machen die da im Coaching genau?

Was ist Grund, Anlass, Ursache, zu einem Coach zu gehen? Ich werde das immer wieder gefragt und so beschreibe ich einfach mal (anonymisiert), wie das bei mir und meinen Coachees abgelaufen ist:

Oft gibt es ein Thema, mit dem die Menschen zu mir kommen. Meistens ist das so: es gibt ein Unbehagen, ein Problem, ein Handicap, das sie gern behoben hätten. Oft sind dies Beziehungen, privat wie beruflich, die aus den Fugen geraten sind. Oder auch: im Job gibt es Veränderungen, die einem ganz und gar nicht schmecken – und die man/frau gerne in eine gewünschte Richtung entwickeln würde – wenn man nur wüsste: wie? Und manchmal fragt man/frau sich: war das schon alles? Oder ist irgendwie noch mehr für mich drin? (Bei der letzten Frage: Fast immer: JA!)

Schauen wir uns einmal diese Situationen an:

 Mut
Ein Mitarbeiter in der Personalabteilung wollte einfach „noch mehr aus sich machen“. Aber er meinte: „Es fehlt mir der Mut dazu.“ Wir haben dann gemeinsam nach seinen Lebensspruch  gesucht und ihn gefunden. Wir haben an Themen gearbeitet, die ihn stabilisiert haben. Schliesslich hatten wir Erfolg. Er meinte zum Abschluss: „Mein neuer Lebensspruch hat mir das Glück gebracht!“ Was meinte er mit „Glück“? Er sagte: „Innen: Zufriedenheit. Aussen: Doppelsprung zum PE-Chef und dann zum Personalchef.“

 Wunder dauern nicht länger
Sie kam wegen ihrer Karriere. Aber bald hatten wir noch ein weiteres Thema: Ihr Vater kam ins Krankenhaus. Und schon bald stellte sich heraus, dass sein Leben zu Ende ging. Ich hörte, dass der Vater  die Beerdigungs-Rede geschrieben hatte  – während wir beide, mein Coachee und ich, noch überlegten, ob und wie man ihm helfen könnte. Eigentlich eine ziemlich naive Vorstellung von mir, nachdem die Ärzte den nahen Tod prognostiziert hatten. Aber ich hatte da so eine Intuition: Nein. Das ist noch nicht das Ende. Und so besprach ich mit ihr, was ich mir dachte: Eine Heilpraktikerin, die in London Geistheilung studiert hatte, um Rat zu fragen. Nein, ich wurde nicht ausgelacht. Sie hatte schon ähnliche Gedanken. Und so nahm sie Kontakt auf mit Stephanie Merges-Wimmer http://www.merges-wimmer.de/
Und dann gab es weitere Gespräche. Und dann wurde der Sarg abbestellt und der Vater wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Alle freuten sich.

 Der verlorene Enkel
Ich coachte ihn auf einer Reise. An diesem Tag schien er sehr verzweifelt. Eine Entscheidung stand an. Und er schien wie blockiert. Ich hatte dann die Idee mit dem „Gespräch auf Stühlen“. Aber wie sollte ich diese eher spirituelle Übung einem Manager klar machen, der vor allem in Bilanzen zu Hause ist? Ich sagte ganz offen, dass es Hilfe gibt – wenn er sich neuen Methoden öffnen kann. Spontan sagte er: Ja! Und so sprach er dieses „Gespräch auf Stühlen“ mit seinem Grossvater, der bereits viele Jahre tot war. Und der für ihn hier so etwas wie die letzte Rettung zu sein schien. Ich musste gar nichts mehr sagen. Ich hörte nur zu. Und nach einigen Minuten sass dieser Bilderbuch-Manager da und weinte. Weinte vor Erleichterung und Freude. Er hatte die Lösung. Aber, was ihm noch wichtiger war: Er hatte seinen Grossvater „zurück“.

 Schäferin
Ich traf sie in Süddeutschland. Sie war Schäferin. Das war der Traum ihres Lebens. Aber inzwischen hatte sie den Traum so ziemlich ausgeträumt und sehnte sich oft zurück. Nach einem Leben mit einer richtigen Wohnung: mit einem richtigen Bett, fliessendem Wasser und einer Herdstelle, die man einfach durch einen Knopfdreh anstellen konnte. Und so machten wir einen Plan für den Ausstieg aus dem Ausstieg. Und als sie wusste, wie die einzelnen Schritte dafür aussahen, wurde sie schon ruhiger – und fand eine richtige Wohnung nicht mehr so erstrebenswert. Wichtig war: Sie konnte jetzt selbst entscheiden, welchen Weg sie in der Zukunft wählen würde. Und war dadurch befreit von dem „einmal Schäferin – immer Schäferin“, der auch in der Umwandlung „einmal Schuster – immer Schuster“ für den einen oder anderen zutreffend sein könnte.

 Pressesprecherin
Sie war Teilnehmerin in meinem Seminar. Und sie fiel mir gleich auf: Sie war irgendwie so ganz anders. Was dies war, erkannte ich als wir die Potenzialanalysen durchführten. Sie hatte wirklich das Computersystem „gesprengt“ – ein so hoher kreativer Wert wurde zuvor im Forschungsinstitut noch nie gemessen. Nach dem ersten Schock kam die Freude: „Ich war immer der Meinung: Ich muss malen. Aber mein Vater, der Professor, fand mich nicht gut genug. Nun sehe ich: Ich habe das Potenzial. Jetzt brauche ich nur noch den Mut, nach New York zu gehen.“ Aber das war dann relativ einfach. Monate später bekam ich eine Karte aus New York: Bin soeben hier eingezogen!

Das Schöne an diesen Coachings ist: Jeder war mit  seinem Ergebnis zufrieden. Egal, ob Krisenplan für eine Schäferin, Heiratsplan für einen DAX-Manager (Es hat geklappt! Ich war auf seiner Hochzeit!), Dornröschen-Drehbuch, Friedensplan für eine Pariser Designerin oder die Visionserfüllung für einen Personaler.

Zufriedenheit ist nicht nur gut für die Gesundheit. Zufriedenheit erhellt auch das Gemüt.
                                                                                                                       
Ich denke: Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf Zufriedenheit. 





Lilli Cremer-Altgeld ist Coach für hochbegabte und höchstbegabte Erwachsene lillicremeraltgeld@t-online.de

Freitag, 9. Dezember 2016

3D-Simulation hilft dem Mars-Maulwurf

Wärmefluss im Roten Planeten
Quelle: DLR/NASA/JPL.


Gute Nachrichten für den "Maulwurf" HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package), den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 5. Mai 2018 mit der amerikanischen Mission InSight für Wärmefluss-Messungen zum Mars schicken wird: Die Landestelle in der Ebene "Elysium Planitia" hat sehr wahrscheinlich einen Wärmefluss, der durchschnittlich und somit repräsentativ für den Mars sein wird. Dies haben detaillierte Simulationen ergeben, die die DLR-Planetenforscherin Dr. Ana-Catalina Plesa mit ihrem Team erstellte: Das dreidimensionale Modell zeigt, dass der "Maulwurf", der zum ersten Mal Messungen in mehreren Metern Tiefe auf dem Mars durchführen wird, nicht auf extreme, verfälschende Anomalien stoßen wird. "Unser dreidimensionales Modell erfasst die Variationen und Abweichungen im Wärmefluss - der erloschene Vulkan Elysium Mons zum Beispiel wird die Messungen der InSight-Mission nicht beeinträchtigen", erläutert Dr. Ana-Catalina Plesa.

Basis der aufwendigen numerischen Simulationen, wie der Mars Wärme aus dem Inneren abgibt, sind Daten bisheriger Mars-Missionen zur Wärmeproduktion in den obersten Schichten der Mars-Kruste sowie Modellrechnungen zur Temperaturverteilung im Roten Planeten. "Die Simulationen sind die bisher beste Vorhersage der Verteilung des Wärmeflusses auf dem gesamten Planeten", betont Prof. Tilman Spohn, Direktor des DLR-Instituts für Planetenforschung und wissenschaftlicher Leiter des HP3-Experiments. "Sie werden uns auch helfen, die an der einen Stelle auf dem Mars gemessenen Werte anschließend in Relation zum gesamten Wärmeverlust des Planeten zu setzen." Die Messung eines durchschnittlichen Werts ist wichtig für die Wissenschaftler und die Aussagen, die sie mit den Daten über den Mars treffen wollen.

"Dampfmaschine" Mars

"Ein Planet ist eine Art Dampfmaschine - seine thermische Energie, umgesetzt in mechanische Arbeit, wirft Berge auf oder erzeugt Magnetfelder. Will man wissen, wie diese Wärmekraftmaschine funktioniert, muss man die Energiebilanz kennen", erläutert der Planetenforscher. "Dafür ist der Wärmestrom aus dem Inneren eine wichtige Messgröße." Würde die Landestelle von einem "Hotspot", einem sogenannten Plume, aufgeheizt, könnte der Wärmefluss an dieser Stelle doppelt so hoch sein wie auf dem übrigen Mars. Die Aussagen über den Roten Planeten würden damit nur für einen kleinen Teil der Oberfläche zutreffen.

Die Landestelle, an dem der InSight-Lander mit zwei Experimenten an Bord aufsetzen soll, liegt in einer ebenen Region in der nördlichen Tiefebene und nah am Rand zum südlichen Hochland, etwa 1500 Kilometer südlich von Elysium Mons. Ausgewählt wurde diese Region, weil ihr gegenüber, also auf der anderen Seite des Mars, das Gebiet mit den voraussichtlich meisten Mars-Erdbeben liegt und das Seismometer SEIS der französischen Raumfahrtagentur CNES so die Erschütterungen messen kann, die durch das Innere des Roten Planeten übertragen werden. Zudem ist die Ebene mit nur wenigen Felsen und Steinen günstig für eine sichere Landung. "Und mit unseren Simulationen steht jetzt fest, dass die Gegend auch gut für die Messungen des Wärmeflusses mit dem HP3-Instrument sind", sagt DLR-Wissenschaftlerin Dr. Ana-Catalina Plesa vom DLR-Institut für Planetenforschung. "Und mit diesen Daten wiederum können wir unsere Simulationen verifizieren und optimieren."

Wartezeit mit Nutzen

Die InSight-Mission sollte ursprünglich bereits im Frühjahr 2016 zum Mars starten. Allerdings wurden im Dezember 2015 technische Probleme bei dem französischen Seismometer festgestellt - die Mission wurde deshalb um zwei Jahre verschoben. Die Planetenforscher des DLR nutzen die unerwartete Wartezeit: "Wir haben ein weiteres, optimiertes Modell für den Maulwurf entwickelt und werden dieses im Frühjahr 2017 am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme zusammenbauen lassen", erläutert der wissenschaftliche Leiter des Experiments, Prof. Tilman Spohn. "Der Maulwurf wird eine erhebliche mechanische Belastung überstehen und dabei eine Messkette mit Temperatursensoren mehrere Meter tief in den Marsboden ziehen müssen - das verbesserte Modell soll dies noch zuverlässiger und risikoärmer durchführen." Insgesamt ein Mars-Jahr und somit zwei Erdenjahre wird das Instrument Messwerte aus bis zu fünf Metern Tiefe liefern. Mit solch einer Langzeit-Messung können sowohl jahreszeitliche Temperaturunterschiede als auch Schwankungen im Tagesverlauf ausgeglichen werden.

Mars und Erde im Vergleich

Bisher wurden Temperaturmessungen im Boden eines Himmelskörpers lediglich bei den Apollo-Missionen durchgeführt: Damals hämmerten die Astronauten mit einem handbetriebenen Bohrer eine Sonde bis in drei Meter Tiefe. Der Maulwurf HP3 wird dies auf seiner Mission autonom, ohne Hilfe eines Astronauten, vornehmen. Mit den gewonnenen Daten können die Wissenschaftler auch auf die chemische Zusammensetzung des Mars schließen. "Vor allem können wir die beiden Wärmekraftmaschinen Mars und Erde miteinander vergleichen - einen Planeten mit Plattentektonik und einen ohne Plattentektonik", sagt DLR-Wissenschaftler Tilman Spohn. "Und aus Vergleichen lernt man immer."

Kontakte:

Manuela Braun
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation, Redaktion Raumfahrt
Tel.: +49 2203 601-3882
Fax: +49 2203 601-3249

Dr. Ana-Catalina Plesa
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Planetenforschung, Planetenphysik
Tel.: +49 30 67055-332

Prof. Dr. Tilman Spohn
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Planetenforschung, Leitung und Infrastruktur
Tel.: +49 30 67055-300
Fax: +49 30 67055-303






Mittwoch, 9. November 2016

Ursula von der Leyen: "Wer viel liest, kann viel gewinnen"

Repräsentative Langzeitstudie belegt Startvorteile für lesefreudige Kinder


Kinder, die gerne lesen, haben Erfolg in der Schule. Das belegt die Studie "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" der Stiftung Lesen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Die Untersuchung zeigt aber auch deutlich: "Lesefreude" ist nur bei wenigen Eltern ein Erziehungsziel. "Der Unterricht fällt leicht", sagen überdurchschnittlich viele Kinder aus ganz verschiedenen Elternhäusern, die nur eines gemeinsam haben: Sie lesen gerne.


Dabei zeigen sich die lesebegeisterten Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern sogar deutlich selbstbewusster als ihre wohlhabenderen Mitschüler: 45 Prozent von ihnen betonen, dass der Unterricht kein Problem sei. Bei den jungen Lesefans aus gehobenen sozialen Schichten sagen das dagegen nur 39 Prozent. Befragt wurden rund 3.000 neun bis 13 Jahre alte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern vom Institut für Demographie Allensbach im Rahmen der größten Leselaufbahn-Untersuchung seit über zwei Jahrzehnten.


"Lesen macht Spaß und stößt Tore auf, damit sich die Phantasie der Kinder entfalten kann. Lesen ist aber auch wie kein anderes Mittel geeignet, Nachteile von Kindern aus bildungsärmeren Schichten wettzumachen. Es sprengt den Teufelskreis von innen, dass sich Bildungsarmut von einer auf die nächste Generation vererbt", sagt Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Die Eltern sind die wichtigsten Vorbilder ihrer Kinder und haben selbst den größten Einfluss darauf, wie sehr sich ihre Kinder für Bücher interessieren. Vorlesen von klein auf ist deswegen enorm wichtig. Ist die Lust am Lesen erst einmal geweckt, dann entwickelt sich die Lesekompetenz von ganz alleine. Dieser Vorsprung, das zeigt die Studie, hält ein ganzes Leben.


"Diesem Urteil stimmen laut "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" so viele Deutsche wie nie zuvor zu: 84 Prozent der Eltern erklärten, dass es für die Entwicklung eines Kindes wichtig sei, dass es viel liest. Im Rahmen der Vorgängeruntersuchung aus dem Jahr 1988 hatten dies nur 55 Prozent gesagt. Weshalb gerade das Lesen so wichtig ist, davon hat die überwiegende Mehrheit eine sehr klare Vorstellung: "Lesen fördert das selbstständige Denken", erklären 63 Prozent der Befragten, vor 20 Jahren gaben dies lediglich 50 Prozent an. Und der Aussage: "Lesen hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen", stimmen inzwischen sogar drei Viertel der Befragten zu, 1988 waren es nur zwei Drittel. Doch ausgerechnet bei den Eltern stagniert diese positive Entwicklung.


1988 bezeichneten 45 Prozent von ihnen "Lesefreude" als wichtiges Erziehungsziel, 20 Jahre später sind es nur drei Prozent mehr. "Bei den Unter-Dreißigährigen Eltern zeichnet sich sogar ein Leseerziehungs-Skepsis ab", erklärt Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, die Ergebnisse. "Nur 42 Prozent dieser Eltern sagen, dass man Lesefreude bei Kindern beeinflussen kann. Bei den Über-Dreißigjährigen ist es aber noch die Mehrheit."


Die einzelnen Ergebnisse der Studie finden Sie unter www.stiftunglesen.de/familienstudie2009.
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=131606.html



Freitag, 4. November 2016

Donnerstag, 19. November 2015

HOCHBEGABTE: „Wer mag, kann integrieren. Ich tue es.“


Skizze: Edgar Ruf


Liebe Hochbegabte,

de Maizière sagte nach den Terror Attacks in Paris: "Wer mag, kann beten, ich tue es." http://www.spiegel.de/politik/ausland/terror-in-paris-de-maiziere-zur-sicherheitslage-a-1062843.html  

Gut, wir beten.

Gut, wir haben für 1 Minute um 12:00 geschwiegen.

Was können wir als Hochbegabte noch tun?

Wir können uns als Gemeinschaft spalten lassen. Das will der sogenannte IS.
Wir können aber auch integrieren. Damit meinen wir vor allem die Hochbegabten. Denn, wenn nicht wir, wer wird für die hochbegabten Flüchtlinge Verständnis haben?

Gut, wir integrieren.

Wir haben also eine Initiative zur Integration von hochbegabten Flüchtlingen gegründet: Wir nennen diese Initiative KAFFEEBAUM, arabisch: Shajarat al-bun . شجرة البن. http://shajaratalbun.blogspot.de/  

Kaffee – Caffè Latte, Cappuccino – mögen viele von uns. Und viele derer, die zu uns kommen. Kaffee kann uns ein Stück weit verbinden. Der Kaffeebaum ist dabei ein Gruss aus der Heimat für die hochbegabten Neubürger. Und für uns gemeinsam auch ein Zeichen der vielen Früchte (Hochbegabung).

Gut, wir integrieren.

Wer mag uns dabei unterstützen?

Gefragt sind

O Coaches, die per Mail helfen,
O Hochbegabte, die bei Behörden-Gängen behilflich sind,
O Hochbegabte Beamte, die in der Verwaltung den Durchblick haben,
O Hochbegabte, die einfach Lust haben, gemeinsam Kaffee trinken zu gehen – oder gemeinsam Tee zu trinken, zum Sport zu gehen … oder … oder … oder
O Hochbegabte Lehrer/innen, die bei schulischen Fragen weiter helfen!

Wir sind offen für weitere Ideen.

Einfach mal hier auf der Seite stöbern, was wir noch machen können: http://shajaratalbun.blogspot.de/  

Vielleicht denken Sie jetzt – à la de Maizière: „Wer mag, kann integrieren. Ich tue es.“

Dann freuen wir uns über Ihre Mail:
Lilli Cremer-Altgeld: lillicremeraltgeld@t-online.de

Danke für Ihre Aufmerksamkeit,
herzliche Grüsse,


Lilli Cremer-Altgeld 





Sonntag, 4. Januar 2015

Gerade heute werde ich mal nicht nach „meinem“ Goethe greifen


Foto: Saskia-Marjanna Schulz



Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das neue Jahr ist angekommen. Ein frohes 2015 wünsche ich Ihnen.

Noch wirkt das Jahr wie frisch gefallener Schnee – noch scheint alles möglich. Was werden wir tun? Was wollen wir tun? Was wollen Sie tun? Was lassen? Was los-lassen? Was ändern?

Gerade heute werde ich mal nicht nach „meinem“ Goethe greifen. Auch nicht die Herren Platon und Aristoteles bemühen. Nicht einmal Einstein – ja, das fällt mir schwer.

Einmal – für mich – ganz anders denken.
Wen?
Was?

Für heute habe ich ihn gefunden: Omar Khayyām oder Umar Khayyām 11./12. Jahrhundert, persischer Mathematiker

Was wollen Sie finden?

Eine gute Zeit,
herzlichst

Lilli Cremer-Altgeld  

Donnerstag, 11. Juli 2013

Einstein & ein Relativitätsprinzip



Café E = mc



"Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter“.

Aus Einsteins "Zusätzliche[r] Bemerkung" zu dem für die Londoner TIMES verfassten Aufsatz "Was ist Relativitäts-Theorie?" Die Bemerkung bezieht sich auf die Notiz "Dr. Albert Einstein" in der TIMES vom 8. November 1919 (Seite 12), die Einstein als "Schweizer Juden" bezeichnet hatte.


Gerne erwarten wir Sie online im Café E = mc².

Mit Einstein, Kuchen und der Weltpresse:

Café E = mc²

Lilli Cremer-Altgeld





Sonntag, 26. Februar 2012

Der "Stallgeruch" von Hochbegabten?




Besuchen Sie Lilli Cremer-Altgeld, Kölner Coach für hochbegabte Erwachsene. Sie plaudert mit imaginären Besuchern über ihre Arbeit und gibt Einblicke in das Leben der Hochbegabten. Sie spricht darüber, welches Leben sie führen, was sie bewegt und welchen "Stallgeruch" viele von ihnen haben.

Lilli Cremer-Altgeld heisst Sie besonders herzlich willkommen:

Kontakt:

Lilli Cremer-Altgeld


Kölner Coach für hochbegabte Erwachsene
http://koelnercoachhochbegabte.blogspot.com/

Mailkontakt
KoelnerCoach@t-online.de




Hochbegabt?

AD(H)S

AD(H)S

Borderline

Borderline

Depression

Depression

Was tun bei Depression?

Liebe Hochbegabte!

Jetzt ist die Krankheit in aller Munde: Depression.

Wie wir wissen, hatte nicht nur Robert Enke damit zu kämpfen, auch Sebastian Deisler und Sven Hannawald waren davon betroffen. Doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs.

Experten sprechen bereits von einer «Volkskrankheit».

Was wissen wir von der Depression?

o Wie kann man sie erkennen?
o Was sind die Symptome?
o Bei welchen Menschen tritt die Depression auf?
o Sind Hochbegabte besonders betroffen?
o Können Kinder und Jugendliche depressiv sein?

Antworten gibt z. B. das „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“ http://www.kompetenznetz-depression.de/
Dies ist ein „bundesweites Netzwerk zur Optimierung von Forschung und Versorgung im Bereich depressiver Erkrankungen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“.

Das Netzwerk schreibt u. a. über

o Krankheitsbild und Formen der Depression
o Symptome der Depression
o Verändertes Erleben
o Verändertes Verhalten
o Körperliche Beschwerden

und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen, Links und Tipps.


Hier geht es zum Selbsttest:


http://www.kompetenznetz-depression.de/
Unter „Für Betroffene“

Weitere Hilfe gibt es hier:

http://www.forumseele.de/

http://www.deutschedepressionshilfe.de/

http://www.psychotherapiesuche.de/

Ergänzend habe ich nachstehend Bücher zum Thema „Depression – Kinder und Jugendliche“ sowie „Depression – Erwachsene“ für Menschen, die sich mit der Depression auseinandersetzen, zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Herzlichst
Lilli Cremer-Altgeld