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Mittwoch, 9. November 2016

Ursula von der Leyen: "Wer viel liest, kann viel gewinnen"

Repräsentative Langzeitstudie belegt Startvorteile für lesefreudige Kinder


Kinder, die gerne lesen, haben Erfolg in der Schule. Das belegt die Studie "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" der Stiftung Lesen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Die Untersuchung zeigt aber auch deutlich: "Lesefreude" ist nur bei wenigen Eltern ein Erziehungsziel. "Der Unterricht fällt leicht", sagen überdurchschnittlich viele Kinder aus ganz verschiedenen Elternhäusern, die nur eines gemeinsam haben: Sie lesen gerne.


Dabei zeigen sich die lesebegeisterten Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern sogar deutlich selbstbewusster als ihre wohlhabenderen Mitschüler: 45 Prozent von ihnen betonen, dass der Unterricht kein Problem sei. Bei den jungen Lesefans aus gehobenen sozialen Schichten sagen das dagegen nur 39 Prozent. Befragt wurden rund 3.000 neun bis 13 Jahre alte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern vom Institut für Demographie Allensbach im Rahmen der größten Leselaufbahn-Untersuchung seit über zwei Jahrzehnten.


"Lesen macht Spaß und stößt Tore auf, damit sich die Phantasie der Kinder entfalten kann. Lesen ist aber auch wie kein anderes Mittel geeignet, Nachteile von Kindern aus bildungsärmeren Schichten wettzumachen. Es sprengt den Teufelskreis von innen, dass sich Bildungsarmut von einer auf die nächste Generation vererbt", sagt Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Die Eltern sind die wichtigsten Vorbilder ihrer Kinder und haben selbst den größten Einfluss darauf, wie sehr sich ihre Kinder für Bücher interessieren. Vorlesen von klein auf ist deswegen enorm wichtig. Ist die Lust am Lesen erst einmal geweckt, dann entwickelt sich die Lesekompetenz von ganz alleine. Dieser Vorsprung, das zeigt die Studie, hält ein ganzes Leben.


"Diesem Urteil stimmen laut "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" so viele Deutsche wie nie zuvor zu: 84 Prozent der Eltern erklärten, dass es für die Entwicklung eines Kindes wichtig sei, dass es viel liest. Im Rahmen der Vorgängeruntersuchung aus dem Jahr 1988 hatten dies nur 55 Prozent gesagt. Weshalb gerade das Lesen so wichtig ist, davon hat die überwiegende Mehrheit eine sehr klare Vorstellung: "Lesen fördert das selbstständige Denken", erklären 63 Prozent der Befragten, vor 20 Jahren gaben dies lediglich 50 Prozent an. Und der Aussage: "Lesen hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen", stimmen inzwischen sogar drei Viertel der Befragten zu, 1988 waren es nur zwei Drittel. Doch ausgerechnet bei den Eltern stagniert diese positive Entwicklung.


1988 bezeichneten 45 Prozent von ihnen "Lesefreude" als wichtiges Erziehungsziel, 20 Jahre später sind es nur drei Prozent mehr. "Bei den Unter-Dreißigährigen Eltern zeichnet sich sogar ein Leseerziehungs-Skepsis ab", erklärt Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, die Ergebnisse. "Nur 42 Prozent dieser Eltern sagen, dass man Lesefreude bei Kindern beeinflussen kann. Bei den Über-Dreißigjährigen ist es aber noch die Mehrheit."


Die einzelnen Ergebnisse der Studie finden Sie unter www.stiftunglesen.de/familienstudie2009.
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=131606.html



Freitag, 4. November 2016

Donnerstag, 19. November 2015

HOCHBEGABTE: „Wer mag, kann integrieren. Ich tue es.“


Skizze: Edgar Ruf


Liebe Hochbegabte,

de Maizière sagte nach den Terror Attacks in Paris: "Wer mag, kann beten, ich tue es." http://www.spiegel.de/politik/ausland/terror-in-paris-de-maiziere-zur-sicherheitslage-a-1062843.html  

Gut, wir beten.

Gut, wir haben für 1 Minute um 12:00 geschwiegen.

Was können wir als Hochbegabte noch tun?

Wir können uns als Gemeinschaft spalten lassen. Das will der sogenannte IS.
Wir können aber auch integrieren. Damit meinen wir vor allem die Hochbegabten. Denn, wenn nicht wir, wer wird für die hochbegabten Flüchtlinge Verständnis haben?

Gut, wir integrieren.

Wir haben also eine Initiative zur Integration von hochbegabten Flüchtlingen gegründet: Wir nennen diese Initiative KAFFEEBAUM, arabisch: Shajarat al-bun . شجرة البن. http://shajaratalbun.blogspot.de/  

Kaffee – Caffè Latte, Cappuccino – mögen viele von uns. Und viele derer, die zu uns kommen. Kaffee kann uns ein Stück weit verbinden. Der Kaffeebaum ist dabei ein Gruss aus der Heimat für die hochbegabten Neubürger. Und für uns gemeinsam auch ein Zeichen der vielen Früchte (Hochbegabung).

Gut, wir integrieren.

Wer mag uns dabei unterstützen?

Gefragt sind

O Coaches, die per Mail helfen,
O Hochbegabte, die bei Behörden-Gängen behilflich sind,
O Hochbegabte Beamte, die in der Verwaltung den Durchblick haben,
O Hochbegabte, die einfach Lust haben, gemeinsam Kaffee trinken zu gehen – oder gemeinsam Tee zu trinken, zum Sport zu gehen … oder … oder … oder
O Hochbegabte Lehrer/innen, die bei schulischen Fragen weiter helfen!

Wir sind offen für weitere Ideen.

Einfach mal hier auf der Seite stöbern, was wir noch machen können: http://shajaratalbun.blogspot.de/  

Vielleicht denken Sie jetzt – à la de Maizière: „Wer mag, kann integrieren. Ich tue es.“

Dann freuen wir uns über Ihre Mail:
Lilli Cremer-Altgeld: lillicremeraltgeld@t-online.de

Danke für Ihre Aufmerksamkeit,
herzliche Grüsse,


Lilli Cremer-Altgeld 





Sonntag, 4. Januar 2015

Gerade heute werde ich mal nicht nach „meinem“ Goethe greifen


Foto: Saskia-Marjanna Schulz



Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das neue Jahr ist angekommen. Ein frohes 2015 wünsche ich Ihnen.

Noch wirkt das Jahr wie frisch gefallener Schnee – noch scheint alles möglich. Was werden wir tun? Was wollen wir tun? Was wollen Sie tun? Was lassen? Was los-lassen? Was ändern?

Gerade heute werde ich mal nicht nach „meinem“ Goethe greifen. Auch nicht die Herren Platon und Aristoteles bemühen. Nicht einmal Einstein – ja, das fällt mir schwer.

Einmal – für mich – ganz anders denken.
Wen?
Was?

Für heute habe ich ihn gefunden: Omar Khayyām oder Umar Khayyām 11./12. Jahrhundert, persischer Mathematiker

Was wollen Sie finden?

Eine gute Zeit,
herzlichst

Lilli Cremer-Altgeld  

Donnerstag, 11. Juli 2013

Einstein & ein Relativitätsprinzip



Café E = mc



"Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter“.

Aus Einsteins "Zusätzliche[r] Bemerkung" zu dem für die Londoner TIMES verfassten Aufsatz "Was ist Relativitäts-Theorie?" Die Bemerkung bezieht sich auf die Notiz "Dr. Albert Einstein" in der TIMES vom 8. November 1919 (Seite 12), die Einstein als "Schweizer Juden" bezeichnet hatte.


Gerne erwarten wir Sie online im Café E = mc².

Mit Einstein, Kuchen und der Weltpresse:

Café E = mc²

Lilli Cremer-Altgeld





Sonntag, 26. Februar 2012

Der "Stallgeruch" von Hochbegabten?




Besuchen Sie Lilli Cremer-Altgeld, Kölner Coach für hochbegabte Erwachsene. Sie plaudert mit imaginären Besuchern über ihre Arbeit und gibt Einblicke in das Leben der Hochbegabten. Sie spricht darüber, welches Leben sie führen, was sie bewegt und welchen "Stallgeruch" viele von ihnen haben.

Lilli Cremer-Altgeld heisst Sie besonders herzlich willkommen:

Kontakt:

Lilli Cremer-Altgeld


Kölner Coach für hochbegabte Erwachsene
http://koelnercoachhochbegabte.blogspot.com/

Mailkontakt
KoelnerCoach@t-online.de




Mittwoch, 31. August 2011

Aufstehen: Frühstück ist fertig!

Photo: Saskia-Marjanna Schulz

Solang ich nüchtern, bin ich träg und dumm,



Doch nach dem Frühstück schon kommt Witz und Klugheit.

Franz Grillparzer (1791 - 1872).


An der Uni in Wien studierte der spätere Schriftsteller Jura und arbeitete zunächst als Privatlehrer. Dann trat er in den Staatsdienst und blieb bis zu seinem Ruhestand im Finanzministerium. Vom Wesen her eher konservativ, setzte er sich mit den dem „Sturm und Drang“ auseinander. Eines seiner bekannten Werke ist „Ein Bruderzwist in Habsburg“ (1848). Franz Grillparzer: Sämtliche Werke in 42 Bänden. (1909-1948)


Samstag, 8. Januar 2011

Forum: Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory ?



Wenn von Hochbegabung/Höchstbegabung gesprochen wird, sind oft die intellektuellen Fähigkeiten gemeint. Aber Hochbegabung/Höchstbegabung ist viel mehr. Dazu zählen z.B. auch soziale Kompetenz, psychomotorisch-praktische Fähigkeiten (z.B. Tennis spielen, Formel 1), musische Fähigkeiten, bildnerisch-darstellende Begabungen (z.B. malen, fotografieren, bildhauern).

Manche Hochbegabte sind in einigen Fächern/Bereichen manchmal weniger begabt und zweifeln dann insgesamt an ihrem Können. Manche dieser Menschen haben eine sehr lange Pubertätsphase und fragen sich: werde ich überhaupt nicht erwachsen? (Was in mancher Hinsicht auch ein Vorteil sein kann.)

Ein auffallendes Problem ist der Selbstzweifel – und auch der Zweifel von anderen – vor dem Hintergrund des tiefen inneren „Wissens“ oder der Intuition: Ich weiss, dass ich etwas ganz Besonderes kann bzw. : Ich weiss, dass ich etwas ganz besonders (gut) kann. Oft fehlt dann die Einsicht oder auch der Mut zum nächsten Schritt – zur nächsten Frage: aber was? Oder auch: wer kann mir dabei helfen? Anregungen finden Sie dazu hier im Forum.

Die Moderatorinnen, Lilli Cremer-Altgeld und Saskia-Marjanna Schulz, möchten mit diesen Informationen Mut machen und anregen, sich mit anderen Hochbegabten und Höchstbegabten zu vernetzen. Wenn Sie Fragen direkt an das Moderatorinnenteam haben, so senden Sie uns eine mail Hochbegabte@t-online.de

Wenn Sie zum Kreis der Hochbegabten/Höchstbegabten zählen, wenn Ihre Angehörigen hochbegabt sind, Sie Hochbegabte betreuen oder unterrichten, dann sind Sie herzlich willkommen

Forum Hochbegabung - Drama oder Erfolgsstory ?
https://www.xing.com/net/pri5550d8x/hochbegabung

Kontakt:

Lilli Cremer-Altgeld


Hochbegabte@t-online.de
https://www.xing.com/profile/Lilli_CremerAltgeld



AD(H)S

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Borderline

Borderline

Depression

Depression

Was tun bei Depression?

Liebe Hochbegabte!

Jetzt ist die Krankheit in aller Munde: Depression.

Wie wir wissen, hatte nicht nur Robert Enke damit zu kämpfen, auch Sebastian Deisler und Sven Hannawald waren davon betroffen. Doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs.

Experten sprechen bereits von einer «Volkskrankheit».

Was wissen wir von der Depression?

o Wie kann man sie erkennen?
o Was sind die Symptome?
o Bei welchen Menschen tritt die Depression auf?
o Sind Hochbegabte besonders betroffen?
o Können Kinder und Jugendliche depressiv sein?

Antworten gibt z. B. das „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“ http://www.kompetenznetz-depression.de/
Dies ist ein „bundesweites Netzwerk zur Optimierung von Forschung und Versorgung im Bereich depressiver Erkrankungen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“.

Das Netzwerk schreibt u. a. über

o Krankheitsbild und Formen der Depression
o Symptome der Depression
o Verändertes Erleben
o Verändertes Verhalten
o Körperliche Beschwerden

und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen, Links und Tipps.


Hier geht es zum Selbsttest:


http://www.kompetenznetz-depression.de/
Unter „Für Betroffene“

Weitere Hilfe gibt es hier:

http://www.forumseele.de/

http://www.deutschedepressionshilfe.de/

http://www.psychotherapiesuche.de/

Ergänzend habe ich nachstehend Bücher zum Thema „Depression – Kinder und Jugendliche“ sowie „Depression – Erwachsene“ für Menschen, die sich mit der Depression auseinandersetzen, zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Herzlichst
Lilli Cremer-Altgeld