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Donnerstag, 7. Mai 2020

Für meine Heimat und alle, die einen Neustart wollen


Restart Business


Liebe Kölnerinnen, liebe Kölner!

Als Kölnerin und ehemaliges Mitglied der Wirtschaftsjunioren Köln freue ich mich, hier für Sie einen Beitrag leisten zu können.

Als Sozialforscherin habe ich für die Bundesregierung gearbeitet.

Als Business Coach habe ich Managerinnen und Manager auf dem Weg ihrer Karriere begleitet.


Hier und heute biete ich Ihnen kostenfreie „Methoden zur Selbstoptimierung“. In wenigen Worten heißt das: Sie wollen ein Ziel erreichen oder einen unerwünschten Zustand überwinden? 

Dann helfen Ihnen für das menschliche Ohr unhörbare Informationen, die in Musik oder Naturgeräusche (Meeresrauschen, Sommerregen, Kaminfeuer) eingebettet sind.


Es begann alles damit, dass ich auf einer Reise  Kopfschmerzen hatte und der Arzt im Kurhaus mir keine Tabletten verschreiben wollte. Stattdessen drückte er mir eine CD in Hand. Tatsächlich verschwanden die Kopfschmerzen.


Seitdem forsche ich auf diesem Gebiet der Selbstoptimierung – nachdem ich in an der Kölner Uni Medizin-Soziologie bei Prof. Dr. Erwin Scheuch studiert habe.

Es gibt ein paar Methoden, mit Hilfe von Musik sich selbst zu optimieren. (1)


Ich möchte mit Ihnen heute über Subliminals sprechen. Der Künstler und Subliminal-Produzent von brainfood 4 you, Oliver Alge, hat mir das einmal so erklärt: 

„Silent Subliminals sind Suggestionen, positive gesprochene Affirmationen (Glaubenssätze), die als Audio aufgenommen und in einen für das menschliche Ohr unhörbaren Frequenzbereich transformiert und codiert werden. Es sind Informationen, die direkt in dein Unterbewusstsein eingehen, um dort ganz gezielt gewünschte Veränderungen zu bewirken. Silent Sublminals helfen dir, deinen Wunschzustand zu erreichen.“


Ich habe Silent Subliminals getestet und erstaunliche Erfahrungen gemacht: Ziele werden einfach schneller und sicherer erreicht. Innere Widerstände wurden aufgelöst oder halten sich stärker zurück. 

Diese Erfahrung konnte auch meine Mutter machen, mein Vater, andere Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde. Später auch Managerinnen und Manager, die ich gecoacht habe.


Für Sie habe ich die folgenden Themen ausgesucht:

☕ Business Erfolgs-Booster
☕ Unerschütterlicher Mut
☕ Lebenskrise auflösen
☕ Ängste auflösen
☕ Meine Kraftquelle

Hier geht es zu allen Informationen und den Downloads:


Restart Business

Herzliche Grüße,
bleiben Sie gesund
und genießen Sie den Neustart,

Ihre


Mittwoch, 25. März 2020

Lust auf Abenteuer?


Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.
Pablo Picasso

Ich starte mit 3 Themen, optimiere und ergänze 

laufend:

  • FRIEDEN IM HAUSHALT. Statt Gewalt gegen Frauen. Statt Gewalt gegen Männer.

  • ERFOLGREICH TRADEN: BÖRSENPSYCHOLOGIE (KOSTENFREI); CORONA VIRUS DISRUPTION (KOSTENFREI) u.a.m.

  • STARTER-KIT FÜR LADIES (#DOWNLOADS)


Manchmal müssen wir neue Wege gehen, um 

Handicaps überwinden zu können. Ich habe hier 

Blogseiten geschrieben – die laufend optimiert 

werden.


Hier zeige ich Hilfen auf, weil leicht und schnell der 

Sackgassen-Gang überwunden werden kann. Dazu 

muss niemand hochbegabt sein – nicht einmal 

blitzgescheit – schon gar nicht studiert haben. 

Einfach nur auf das Zusammenspiel von Geist und 

Bauch hören – und den Mut haben, etwas kostenlos 

auszuprobieren, das ich seit 1990 teste.


Lust auf ein Abenteuer – HIER sind die ersten Links 

dazu:



Starter-Kit




Börsenspychologie Kostenfrei u.a.m.


Fieden im Haushalt. Statt Gewalt gegen Frauen. Statt Gewalt gegen Männer. Kostenfrei.


Ich danke für den Besuch und wünsche:
Viel Freude bei den Abenteuern!

Herzlichst,

Ihre Lilli Cremer-Altgeld

Montag, 11. November 2019

Völlig losgelöst: Plasmakristall-Forschung auf der ISS


Auf der Internationalen Raumstation ISS sind die Plasmateilchen los: vom 10. bis 16. November 2019 führt der russische Kosmonaut Alexander Skvorzow eine neue Experimentreihe mit dem Plasmakristall-Labor PK-4 durch. Unter der Leitung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeichnet Skvorzow auf, wie Mikroteilchen schwerelos durch ein Neonplasma tanzen, Strukturen  bilden und dadurch Einblicke in grundlegende physikalische Prozesse geben.  

Gespannt verfolgen die Wissenschaftler vom Kontrollzentrum CADMOS in Toulouse, Frankreich aus den Ablauf. Die wichtigste Aufgabe des Kosmonauten ist es, die Messung im richtigen Augenblick zu starten, d.h. die Mikroteilchen durch das ionisierte Gas zu schicken und den Reigen der „komplexen Plasmen“ auf dem Bildschirm einzufangen. Praktische Erfahrung bringt Skvorzow bereits mit, der zurzeit seinen dritten Langzeitaufenthalt auf der ISS absolviert. Während seiner ersten Mission 2010 hatte er Plasmakristall-Experimente mit dem Vorgänger-Labor PK-3 Plus durchgeführt, hier in deutsch-russischer Kooperation. Das aktuelle Labor PK-4 ist im europäischen Columbus-Modul der Internationalen Raumstation installiert und bietet als Multi-Purpose-Multi-User-Facility vielfältige Möglichkeiten für die Plasmaforschung unter Schwerelosigkeit.

Hauptziel der DLR-Forschungsgruppe Komplexe Plasmen ist es, Lehrbuchwissen der Zukunft zu erzeugen. Die Plasmakristall-Experimente offenbaren als Modellsystem die Dynamik von Flüssigkeiten und Festkörpern. Diese Grundlagenforschung ist auch für das Verständis von komplexem Plasma wichtig, das als ein eigener Aggregatszustand der weichen Materie entdeckt wurde – mithilfe von Weltraumexperimenten. Darüber hinaus gibt es auch natürliche komplexe Plasmen, sogenannte „staubige Plasmen“. Sie treten in der Natur auf, beispielsweise als Blitze in Vulkaneruptionen,  und können künstlich im Labor hergestellt werden. Dies schafft Grundlagenwissen, das für Fusionsplasmen und nicht zuletzt auch für Explorationen zum Mond oder Mars Bedeutung haben kann.

Die physikalische Forschung unter Schwerelosigkeit ist eines der Hauptthemen am DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum in Köln. Dazu führt das Institut unterschiedliche Experimente zur Materialforschung in Metallen und Legierungen und im Bereich der weichen Materie in Kolloidphysik, Granularen Medien und den komplexen Plasmen durch – auf Parabelflügen, dem Fallturm, auf Raketen und an Bord der ISSdurch. Die Aktivitäten werden auf der Erde durch epxerimentelle und theoretische Forschungsarbeiten sowie numerische Simulationen begleitet. Mit mehr als 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählen die Plasmakristall-Experimente seit ihrem Progammbeginn 2001 zu den erfolgreichsten Forschungsarbeiten auf der Internationalen Raumstation.

Über das Projekt

Das Plasmakristall-Labor PK-4 ist Kooperation der europäischen Weltraumorganisation ESA und der russischen Raumfahrtbehörde ROSKOSMOS, mit wissenschaftlicher Führung der Gruppe Komplexe Plasmen des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum (ehemals am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, MPE) und der russischen Akademie der Wissenschaften (Joint Institute for High Temperatures, JIHT). Die experimentelle Hardware ist eine Eigenentwickung der Gruppe während ihrer Zeit am MPE und der OHB System AG (ehemals Kayser Threde). PK-4 wird durch europäische Weltraumorganisation ESA und die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos finanziert. Zusätzliche Finanzierung des Projektes in Deutschland erfolgte durch das Raumfahrtmanagement des DLR und der Max-Planck-Gesellschaft.


Kontakte

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politikbeziehungen und Kommunikation
Tel: +49 (0)8153 28-2251
Bernadette.Jung@DLR.de

Dr. Hubertus Thomas  
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Institut für Materialphysik im Weltraum
Tel: +49 (0)8153 28-1915
Hubertus.Thomas@dlr.de

Montag, 21. Oktober 2019

Frauenquote an deutschen Hochschulen und Universitäten: Hier arbeiten die meisten Professorinnen


  • WBS GRUPPE untersucht den Frauenanteil an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten
  • Die meisten Professorinnen werden von der FU Berlin, der Uni Paderborn und der Uni Koblenz-Landau beschäftigt
  • An sieben Hochschulen und Universitäten gibt es keine weibliche Dekanin

Berlin16. Oktober 2019. Die Gleichstellung von Frauen und Männern zählt auch im Jahr 2019 noch zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Anlässlich des Wintersemester-Starts veröffentlicht der Bildungsanbieter WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de) nun eine Statistik über die Frauenquote an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten. Demnach beträgt der Anteil an Professorinnen im Durchschnitt etwas über 25 Prozent. Zudem sind rund 18 Prozent der Dekan/innen weiblich.

An keiner der analysierten Bildungsstätten sind die Professuren zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt. Anteilig die meisten Professorinnen beschäftigt die Freie Universität Berlin: 37,7 Prozent. Auf Platz zwei landet die Universität Paderborn (35,8 Prozent) vor der Universität Koblenz-Landau (35,5 Prozent). Komplettiert wird die Top Fünf durch die Universität Potsdam (33,3 Prozent) sowie die Humboldt-Universität zu Berlin (33,1 Prozent).

Den geringsten Anteil an Professorinnen gibt es an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Hier sind nur 10,8 Prozent weiblich. Auch am Karlsruher Institut für Technologie (13,9 Prozent) sowie der Universität Stuttgart (15,6 Prozent) lehren besonders viele männliche Professoren.

Frauen werden selten zur Dekanin gewählt
Während die FU Berlin die meisten Professorinnen beschäftigt, wurde hier keine Frau zur Dekanin gewählt. Das ist an sechs weiteren Universitäten der Fall. Dazu zählen unter anderem die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie die Eberhard Karls Universität Tübingen. An drei der analysierten Bildungseinrichtungen herrscht hingegen Gleichstellung: Die Universitäten Kassel und Koblenz sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg haben genauso viele weibliche wie männliche Dekan/-innen.

13 Universitäten werden von Frauen geleitet
13 der analysierten Universitäten werden von Frauen geleitet. Dies gilt beispielsweise für die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Philipps-Universität Marburg. An der TU Darmstadt hat die Politikwissenschaftlerin Tanja Brühl zudem in diesem Monat ihr Amt als Präsidentin angetreten. Von den analysierten Hochschulen hat hingegen keine eine weibliche Spitze.

“Für Mädchen und Frauen ist es sehr wichtig, möglichst früh in Kontakt mit weiblichen Vorbildern und Führungspersönlichkeiten zu treten. Diesbezüglich sind vor allem Schulen, Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe gefragt. Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass es an keiner der 44 analysierten Hochschulen und Universitäten gleich viele Professorinnen und Professoren gibt. Immerhin werden fast ein Drittel dieser Bildungsstätten aktuell von Frauen geleitet, aber dennoch gibt es hier noch sehr viel Optimierungsbedarf.

Bei der WBS GRUPPE haben wir das Thema Gleichstellung und Diversität fest im Rahmen unseres Gemeinwohl-Ökonomie-Engagements verankert. Aktuell sind gut 50 Prozent unserer Führungspositionen durch Frauen besetzt”, kommentiert Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE.

Die kompletten Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.wbs-gruppe.de/index.php?id=116

2018 hat die WBS GRUPPE die 50 größten deutschen Hochschulen und Universitäten zum ersten Mal zu ihrem Frauenanteil befragt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stehen hier bereit: https://www.wbs-gruppe.de/gender-debatte-hochschulen/



Über die WBS GRUPPE
Die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de) ist einer der größten Bildungsanbieter in Deutschland mit einer Praxiserfahrung von 40 Jahren. Zur WBS GRUPPE gehören die Gesellschaften WBS TRAINING AG und die WBS TRAINING SCHULEN gGmbH. Die WBS GRUPPE bietet unter den Marken WBS TRAINING, WBS AKADEMIE und WBS SCHULEN vielfältige Bildungsangebote an. Die WBS TRAINING führt geförderte Weiterbildungen und Umschulungen in verschiedenen Bereichen durch. Die WBS AKADEMIE vermittelt berufsbegleitend Fachwissen, Soft Skills und Führungskompetenzen in digitalen Seminaren sowie staatlich anerkannten Aufstiegsfortbildungen und Masterstudien. Die WBS SCHULEN runden das Angebot mit Ausbildungen, Umschulungen und Weiterbildungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales ab. Aktuell beschäftigt die WBS GRUPPE über 1.400 Mitarbeiter an über 200 Standorten. Die Kerngesellschaft WBS TRAINING AG ist seit 2016 nach der Gemeinwohlökonomie zertifiziert und handelt somit nach einem ethischen Wirtschaftsmodell, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. Vorstände der Aktiengesellschaft sind Heinrich Kronbichler und Joachim Giese.

Pressekontakt: Nils Leidloff | nils.leidloff@tonka-pr.com |

Sonntag, 2. September 2018

Wenn Sie ein 70jähriger lebensfroher Mann sind, können Sie Glück haben


Foto: Privat




Es ergab sich bei einem Gespräch mit dieser Lady, die ich schon unendlich lange kenne, platonisch liebe und bewundere. Politik und Kommunikation sind vor allem unsere Berührungspunkte. Und so sprachen wir über dies und das und darüber, dass ich sagte: „Wenn Männer wüssten, welche grossartige Frau hier so herrenlos durch die Welt fliegt – sie würden geradezu Schlange stehen vor Deiner Tür.“ Und dann dachte ich diesen Gedanken weiter und weiter und sagte: Das, was ich jetzt gesagt habe, schreibe ich mal auf und veröffentliche es auf meinem Blog und über Twitter.

Da es von ihrer Seite keinen Widerstand gab, tue ich das hiermit und sage es noch einmal mit anderen Worten. Diese wirklich faszinierende Frau könnte aus meiner Sicht ganz gut einen Mann an ihrer Seite haben. Einen Mann, der groß genug ist, eine große Frau an seiner Seite lieben zu können.

Und so beschreibe ich diese Frau – diese „Sie“ einmal mit meinem Worten: SIE ist einfach GÖTTLICH. Nennen wir „Sie“ deshalb θεά. Oder auch DEA. Dea ist so facettenreich wie ein Regenbogen, der Glück bringt. Deshalb erinnert sie mich an die Göttin Iris. Und sie hat so etwas Starkes von Aphrodite, der Göttin der Schönheit und der Liebe. Ein sinnliches Aussehen und eine sehr selbstbewusste Ausstrahlung.  Ja, ja, Venus ist hier schon die richtige Assoziation.

Und dann hat sie noch das gewisse ETWAS der Göttin Athene, die ja das Sinnbild einer selbstbewussten und unabhängigen Frau ist. Mit Weisheit im Gepäck kann sie ganz schön kämpfen, wenn es darauf ankommt. Eine furchtlose Kriegerin, eine echte Powerfrau, die nachts alleine runter geht zum Meer, um dem Mond zu begegnen!

 

Ich habe ihr meine Worte gezeigt. Sie lacht. Dann sagt sie: “Sind wir nicht alle göttlich!“

 

So, ich hoffe, alle die Männer, die nicht als Freund oder Lebenspartner stark genug für die DEA sind, haben es sich anders überlegt. Und nur dieser EINE, der erwünscht ist, hat die Geduld, das Selbstbewusstsein und die Kraft zu schreiben.
Wenn Ihr Ego eine selbstsichere Frau bewundern kann. Wenn Sie nicht nur nehmen, sondern auch geben können, wenn Sie an echter Parität interessiert sind, schreiben Sie mir. Ich werde Ihre Mail gerne an DEA senden:

Lilli Cremer-Altgeld lillicremeraltgeld@t-online.de

Mittwoch, 31. Mai 2017

Schwerkraftsignale aus den Tiefen des Alls: Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2017 geht an Physiker Karsten Danzmann


Den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis 2017 erhält Karsten Danzmann.
Foto: Körber-Stiftung/Friedrun Reinhold 

Den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis 2017 erhält Karsten Danzmann. Der deutsche Physiker und sein Team entwickelten die Schlüsseltechnologien, darunter hochpräzise Laser, mit denen Detektoren in Amerika 2015 erstmals direkt Gravitationswellen nachweisen konnten. Damit haben Astronomen buchstäblich ein neues Fenster zum Kosmos aufgestoßen, denn bislang konnten sie das Weltall nur mit Hilfe elektromagnetischer Wellen erforschen –Licht, Radio-, Röntgen- oder Gammastrahlung. »Nun hat uns die Schwerkraft gleichsam ihren eigenen Boten geschickt – die Gravitationswellen«, sagt Danzmann. »Sie eröffnen die Ära der Gravitationswellen-Astronomie, die bahnbrechend neue Erkenntnisse verspricht, da 99 Prozent des Universums dunkel sind«. Mit den Mitteln des Körber-Preises will Danzmann unter anderem die Lasertechnik für erdgestützte Detektoren weiter verfeinern.

Karsten Danzmann, 62, studierte Physik und promovierte 1980 an der Universität Hannover. 1986 ging er an die amerikanische Stanford University, wo er bis 1989 als Physikprofessor wirkte. Von 1993 bis 2001 leitete er die Außenstelle Hannover des Max-Planck-Instituts (MPI) für Quantenoptik. Seit 2002 ist er Direktor des MPI für Gravitationsphysik. Parallel dazu lehrt er seit 1993 als Professor an der Leibniz-Universität Hannover und leitet dort das Institut für Gravitationsphysik.

Im Herbst 2015 gelang einem weltweiten Team von Physikern eine Sensation: In den amerikanischen LIGO-Detektoren konnten sie erstmals direkt Gravitationswellen nachweisen. Dass Gravitationswellen existieren, hatte Albert Einstein bereits 1916 theoretisch vorhergesagt. Gemäß seiner Relativitätstheorie entsteht Schwerkraft dadurch, dass eine Masse die vierdimensionale Raumzeit krümmt. Diese kann man sich als straff gespannte Gummimatte vorstellen. Legt man eine schwere Kugel darauf, beult diese nach unten aus – die Raumzeit krümmt sich. Rollt danach in der Nähe eine kleinere Kugel vorbei, so wird deren Bahn durch die Delle der schweren Kugel abgelenkt. Diese Bahnabweichung ist die Wirkung der Schwerkraft in der Raumzeit.

Wirft man mit voller Wucht eine besonders schwere Kugel auf die Matte, erzittert deren gesamte Fläche. Diese Erschütterungen entsprechen Einsteins Gravitationswellen, die sich als kosmisches Beben mit Lichtgeschwindigkeit durch die Raumzeit fortpflanzen. Gravitationswellen sind von Natur aus so schwach, dass Einstein glaubte, sie könnten niemals nachgewiesen werden. Typische Auslöser sind kosmische Katastrophen wie Supernova-Explosionen oder das Verschmelzen zweier sich umkreisender Schwarzer Löcher.

Direkt nachweisen lassen sich Gravitationswellen mit Michelson-Interferometern. Diese sind mit zwei sehr langen, rechtwinklig zueinander verlaufenden Messarmen ausgestattet. Das Grundprinzip ist einfach: Läuft eine Gravitationswelle durch den Detektor, wird einer der Arme gestaucht, der andere gedehnt. Diese Längenveränderungen werden mit Lasern vermessen. Kompliziert ist die Messtechnik, da diese extrem präzise sein muss: Die vier Kilometer langen Messarme der LIGO-Detektoren schwanken in ihrer Länge lediglich um einige Tausendstel des Durchmessers eines Wasserstoff-Atomkerns.

Die enorme Messpräzision der LIGO-Laser ist das Hauptverdienst des Danzmann-Teams. In Hannover betreiben die Forscher den Detektor GEO600, dessen Arme 600 Meter lang sind. In diesem haben die Physiker die Laser und Messapparaturen in jahrzehntelanger Arbeit auf höchste Präzision getrimmt. So sind etwa die optischen Systeme als Pendel aufgehängt, um Erschütterungen abzufangen. Zur Verstärkung werden sowohl der Laserstrahl als auch gemessene Signale im System recycelt. Dies hat die Messempfindlichkeit nochmals verzehnfacht. Diese zunächst für die Grundlagenforschung entwickelten Technologien werden inzwischen auf vielen Feldern ganz praktisch eingesetzt, so zum Beispiel in Erdvermessungssatelliten und in der Datenkommunikation.

Mit Hilfe der Optimierungen Danzmanns konnten die amerikanischen Detektoren am 14. September 2015 erstmals eine Gravitationswelle registrieren. Die Welle stammt von zwei Schwarzen Löchern mit 29 und 36 Sonnenmassen, die 1,3 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt miteinander verschmolzen. Ein zweites Signal im Dezember 2015 räumte Restzweifel aus, dass das erste ein Artefakt gewesen sein könnte.
Ab 2034 will die europäische Weltraumbehörde ESA sogar ein Michelson-Interferometer im All stationieren. Drei Satelliten spannen Messarme mit einer Länge von 2,5 Millionen Kilometern auf. Dieser LISA-Detektor, dessen Grundkonzept ebenfalls vom Danzmann-Team  stammt, ist besonders empfindlich für Gravitationswellen ultramassiver Schwarzer Löcher in Zentren von Galaxien.  

Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2017 wird Karsten Danzmann am 7. September im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses überreicht.

Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft zeichnet seit 1985 jedes Jahr einen wichtigen Durchbruch in den Physical oder den Life Sciences in Europa aus. Prämiert werden exzellente und innovative Forschungsansätze mit hohem Anwendungspotenzial. Mit einer Preissumme von 750.000 Euro gehört er zu den weltweit höchstdotierten Preisen. Nach der Auszeichnung mit dem Körber-Preis erhielten bereits sechs Preisträgerinnen und Preisträger den Nobelpreis.


Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Matthias Mayer
Telefon +49 40 80 81 92-142
E-Mail: mayer@koerber-stiftung.de

Donnerstag, 13. April 2017

Fragen wir doch Albert Einstein nach unserer Intelligenz!





Viele Menschen verstecken sich – vor sich selbst und vor den anderen. Besonders die überdurchschnittlich intelligenten und die hoch intelligenten Menschen. Warum die Intelligenz zeigen? Das gibt nur Ärger. Das gibt nur Streit. Warum soll man sich bewusst solchen Auseinandersetzungen stellen?

Viele Berater*innen im Feld der Hochbegabten empfehlen: Sprechen Sie nicht davon, dass Sie überdurchschnittlich intelligent oder hochbegabt sind. Mir ist dies auch empfohlen worden. Als Jugendliche. Vom Schulpsychologen. Der es gut gemeint hat. Der dachte: Wer sich mit einem hohen IQ  outet – bekommt es mit denen zu tun, die neidisch sind. Negativ. Destruktiv. Besserwissend.

Und manchmal haben diese Menschen dann auch eine Kraft, der man sich nicht aussetzen sollte, wenn man eher bescheiden und schüchtern daherkommt.
Stimmt.

Aber: Das permanente Leugnen der eigenen Möglichkeiten kommt auch nicht gut an. Bei einem selbst – denn unbewusst fragen wir uns: warum verstecke ich mich – und vor was? Und auch bei den anderen, die irgendwie merken, dass wir nicht ganz ehrlich sind.

Sollen wir also jedem auf die Nase binden, dass wir überdurchschnittlich intelligent sind?

Wie wäre es, wenn wir uns selbst diese Frage stellen. Und dann in uns hinein horchen. Und uns erlauben, die Antwort kommen zu lassen.
Vielleicht erfahren wir, dass es Menschen gibt, denen wir uns anvertrauen können – und andere Menschen, die nicht unbedingt alles von uns wissen müssen.

Wichtig ist doch: Dass wir zu uns stehen. Dass wir uns mit uns wohl fühlen. Uns akzeptieren. Denn das ist ja schliesslich auch die Voraussetzung, dass uns andere akzeptieren.

Wir leben in einer Zeit des Wandels.

Mit den Instrumenten – und auch mit den Verhaltensweisen - von gestern können wir diese neue Zeit nicht immer managen. Wir brauchen neue Antworten auf neue Herausforderungen.

Wenn wir still werden. Und ehrlich uns selbst gegenüber, kommen wir uns und unserer Wahrheit und unseren neuen Wegen auf die Spur. Das mag etwas Geduld brauchen. Und etwas Zeit, die wir vielleicht nicht haben. Trotzdem: Wenn wir gelassen bleiben, nach innen schauen und auf uns hören – auf unser Herz und unseren Bauch, werden wir die Herausforderungen besser erkennen. Und mit der Akzeptanz unserer Intelligenz Lösungen finden, die wir zuvor übersehen haben.

Denken wir darüber nach, was uns Albert Einstein gesagt hat:

„Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist
ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener
ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Sehe ich da Freudentränen?

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001

Hochbegabt?

Was tun bei Depression?

Liebe Hochbegabte!

Jetzt ist die Krankheit in aller Munde: Depression.

Wie wir wissen, hatte nicht nur Robert Enke damit zu kämpfen, auch Sebastian Deisler und Sven Hannawald waren davon betroffen. Doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs.

Experten sprechen bereits von einer «Volkskrankheit».

Was wissen wir von der Depression?

o Wie kann man sie erkennen?
o Was sind die Symptome?
o Bei welchen Menschen tritt die Depression auf?
o Sind Hochbegabte besonders betroffen?
o Können Kinder und Jugendliche depressiv sein?

Antworten gibt z. B. das „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“ http://www.kompetenznetz-depression.de/
Dies ist ein „bundesweites Netzwerk zur Optimierung von Forschung und Versorgung im Bereich depressiver Erkrankungen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“.

Das Netzwerk schreibt u. a. über

o Krankheitsbild und Formen der Depression
o Symptome der Depression
o Verändertes Erleben
o Verändertes Verhalten
o Körperliche Beschwerden

und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen, Links und Tipps.


Hier geht es zum Selbsttest:


http://www.kompetenznetz-depression.de/
Unter „Für Betroffene“

Weitere Hilfe gibt es hier:

http://www.forumseele.de/

http://www.deutschedepressionshilfe.de/

http://www.psychotherapiesuche.de/

Ergänzend habe ich nachstehend Bücher zum Thema „Depression – Kinder und Jugendliche“ sowie „Depression – Erwachsene“ für Menschen, die sich mit der Depression auseinandersetzen, zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Herzlichst
Lilli Cremer-Altgeld